Am Donnerstag, dem 7.1.2010, besuchten wir das Krankenhaus Maria-Heimsuchung im Berliner Bezirk Pankow. Hier waren wir gerade auf dem Hof des Krankenhauses und schauten uns den Krankenwagen an. Herr Ungruhe, ein Notarzt und unser Führer, erzählte uns etwas über Krankenwagen. Neben ihm stand ein Kollege. Wir lernten Notfallgeräte, z. B. Beatmungsgeräte kennen. Man benutzt das Beatmungsgerät, wenn jemand bewusstlos geworden ist und Luft braucht. Als wir kurz darauf durch den Krankenwagen liefen, sahen wir verschiedene Spritzen und Verbandsmaterialien. Außerdem zeigte uns Herr Ungruhe noch eine spezielle, luftgefüllte Trage. Insgesamt hat uns der Tag im Krankenhaus gut gefallen. von: Muriel, Jan, Maria, Björn
Bei unserem Krankenhausbesuch wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Nun gingen wir in die Notfallaufnahme und Simon bekam ein EKG. Nur er war bereit dazu, nachdem Schwester Katharina darauf hingewiesen hatte, dass man dabei sein T-Shirt ausziehen musste. Anschließend wurde Simon verkabelt und ihm wurden Kleber auf die Brust geklebt. Und Fryderyk und Vincent freuten sich schon darauf, einen Kleber wieder abzureißen. Das Gerät fing an Blätter mit Simons EKG auszudrucken. Danach bekam Fryderyk noch einen Ultraschall. von: Simon, Lukas, Florian
Auf diesem Bild sieht man Alicia und Isabel mit ihren Gipsen glücklich auf einem Krankenbett sitzen. Isabels Gips wurde nass gemacht, bevor man ihn um ihren Arm wickelte, da es ein Weißgips war. der Plastikgips von Alicia wurde nicht davor nass gemacht, weil er schon ohne Nässe klebte. Der Plastikgips klebte so sehr, dass man eine Folie um ihn wickeln musste. Der Gips von Isabel war nach fünf Minuten trocken, so dass wir ihn aufschneiden konnten. Alicias Gips dagegen dauerte 15 Minuten, bis er trocken war und musste danach aufgesägt werden, da er so hart wie eine echte Schiene war. Danach durften die beiden ihre Gipse behalten und mit nach Hause nehmen. Als wir im Gipsraum fertig waren, gingen wir weiter und besuchten noch andere Räume. von Isabel, Dana, Alicia
In der Notfallaufnahme bekamen wir große schwere Bleischürzen angezogen. Es gab sie in verschiedenen Farben und verschiedenen Größen. Wir sahen fast so aus wie junge Ärzte. Nun wurden noch Fotos von den Kindern mit den Bleischürzen gemacht. Die Bleischürzen schützen uns vor Röntgenstrahlen und waren mit Blei gefüllt, deshalb waren sie so schwer. Uns hat das Krankenhaus gut gefallen. von Vincent, Jean-Marc, Laurenz
Im Röntgenraum der Klinik erklärte Alicia mit einem Zeigestock das Röntgenbild. Der Mann hatte eine Zahnspange verschluckt. Der Chefarzt Dr. Heinrich hat uns verschiedene Bilder von Patienten gezeigt, die in das Krankenhaus gekommen waren. Wir mussten mit Hilfe der Bilder erklären, was ihnen passiert war. Manche Leute hatten sich etwas gebrochen oder sie hatten etwas verschluckt. Einige Menschen waren erst gestern da gewesen. Und wieder andere waren schon vor Jahren da, die inzwischen 90 Jahre alt sind. Anschließend sind wir in den Röntgenraum gegangen. Dort hatte die Sprechstundenhilfe einen Mann hereingerufen, aber dann sind wir gekommen und durften als erstes rein und der Mann wurde zurückgeschickt und hat geschimpft. In der Röntgenabteilung wurde uns eine bewegliche Röntgenmaschine gezeigt und unsere Gruppe hat gefragt, wie viel sie kostet. Darauf hat der Chefarzt gesagt, dass sie sehr teuer war. von Tea, Yannick, Nicole
Hier auf diesem Bild sehen wir, dass Isabels Herzschlag gemessen wird. Das funktionierte so: Sie steckte ihren Zeigefinger in die Fingerklemme, die durch ein Kabel mit einem Monitor verbunden ist. Auf diesem Monitor sieht man, wie oft das Herz in der Minute schlägt und wie viel Sauerstoff im Blut enthalten ist. In diesem Rettungsraum gab es auch andere spannende und interessante Sachen zu entdecken: Bleiwesten, Arme eingipsen, EKG machen, ein Ultraschallbild untersuchen und ausprobieren auf Krücken zu laufen. In diesem Raum werden normalerweise Patienten behandelt, die vom Rettungswagen hergebracht werden und schwer verletzt sind. von Wiete, Kathi U.
Wir wurden im Krankenhaus in zwei Gruppen geteilt. Wir berichten vom Eingipsen in der Rettungsstelle mit Schwester Katharina. Es gibt zwei Arten von Gips: Plastikgips und natürlich den Gips aus Gips. Zuerst zieht man einen weichen Handschuh, bei dem die Finger rausgucken, an, damit der Gips die Haut nicht berührt. Beim Eingipsen mit Gips werden in Wasser getränkte Gipsstreifen um den Arm gewickelt. Beim Aushärtungsprozess wird der Gips warm. Beim Entfernen wird er einfach mit einer Schere aufgeschnitten. Insgesamt hat uns alles gut gefallen. von Rebecca, Katharina K.
Jetzt sind wir in der Rettungsstelle vom Krankenhaus Maria Heimsuchung. Schwester Katharina macht gerade ein EKG bei Jean-Marc. EKG ist die Abkürzung für Elektrokardiogramm. Im EKG werden die Herzfrequenzen von verschiedenen Zeiten gemessen. Das EKG wird auf Millimeterpapier gedruckt. Es funktioniert, indem man Kleber auf den Körper klebt. (Je einen auf jeden Arm und jedes Bein und acht auf die Brust.) Die Kleber werden mit einem Kabel an einen Computer angeschlossen. Auf dem Bildschirm sieht man die Herzfrequenz, die durch den Kleber gemessen wird. So kann man sehen, ob das Herz zu viel oder zu wenig z. B. in der Minute schlägt. In der Rettungsstelle haben wir noch viele andere Sachen gemacht und gesehen. Der Besuch im Krankenhaus hat uns sehr gut gefallen und wir haben viel gelernt. von Annika, Franzi und Wolf
Nachdem die Gruppen geteilt worden sind, kamen wir in einen Raum mit Schwester Katharina. Hier wurde Fryderyk mit Ultraschall untersucht. Hierzu nahm Dr. Ungruhe kaltes Gel. Das machte er, damit möglichst wenig Luft zwischen den Ultraschall-Kopf und Fryderyks Haut kam. Da wo Luft ist, kann man nichts erkennen. Außerdem presste er das Gerät an Fryderyk und wir konnten eine Menge Organe sehen. Er erzählte, dass man die Bilder auch festhalten kann, wie bei einem Foto. Fryderyk wollte so ein Bild und er sollte es auch bekommen. Herr Ungruhe vergaß es aber und deshalb wurde Fryderyk noch einmal untersucht. Aber irgendwann wurde Fryderyk immer aufgeregter. von Max B., Garvin und Fryderyk
Die Gruppe von Frau Ungruhe ist hier schon fast am Ende des Besuchs. Hier, wie ihr seht, bekommen wir gerade Belohnungen dafür, dass wir so gut mitgemacht hatten. Bevor wir das Geschenk bekommen haben, wurden zwei Mitschüler von uns eingegipst, das waren Isabel und Alicia und bei der anderen Gruppe Katharina U., Annika und Wolf. In der Notfallaufnahme gibt es viele spannende Sachen zu entdecken: Eingipsen, Ultraschall, sehr schwere Bleischürzen, EKG, Puls messen, Durchblutung messen, Gips abschneiden (mit Schere), Gips abschneiden (mit Säge), Belohnung bekommen. von Mike und Max L.